lichtschacht ::: fotografie / kameras / astronomie


Nächtliche Verkehrsstilleben I-III
März 30, 2010, 1:53 am
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Hier mal wieder was Experimentelles auf die Augen….:


I


II


III

…. wird fortgesetzt!



Contaxbilder !
März 29, 2010, 11:52 pm
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Noch so ein Versäumnis in meinem verschlafenen Blog…. da habe ich seit eineinhalb Jahren die Contax II zuhause und nie, nie, nie Bilder gezeigt, die ich damit gemacht habe!

So geht das aber nicht, meine Herren! Diesem Mißstande muß abgeholfen werden!

Die untenstehende Bilderserie kommt aus Boppard am Rhein. Diese Bilder habe ich 2008 mit der restaurierten Contax gemacht. Damals gab es noch ein Dampfschiff namens Goethe, das auf dem Rhein verkehrte. Leider war 2008 seine letzte Saison, da das Schiff nach Ablauf der Kesselfristen teilgeschlachtet wurde und seitdem als lebloser Zombie mit Dieselmotor auf dem Rhein herumgeistert. O tempora, o mores!

Ein paar Worte zur Technik noch: Contax II, Tessar 50/2.8, Gelbfilter zum Aufstecken. Die Belichtungszeiten wurden mit einem externen Belichtungsmesser gemessen (nein, kein Lunasix F, sondern ein relativ neumodischer Multiblitz Flash Meter, den ich noch aus alten Analogstudiozeiten hier habe). Den Schwarzweißfilm habe ich direkt bei der Entwicklung vom Labor einscannen lassen. Ich denke mal, die hier gezeigte Bildqualität ist daher in erster Linie durch die günstigen Scans begrenzt. (Wenn Ihr auf die kleinen Bildchen klickt, gibt es jeweils eine etwas größere Ansicht.)

In jedem Fall steht eines fest: Im Gegensatz zu den ganzen heutigen Digitalkameras kennt so eine Contax keine Fehlfokussierung. Wenn der Entfernungsmesser 25 Meter anzeigt, dann sind es auch 25 Meter *g* …. und daran ändern auch 70 Jahre nichts!

Blick auf Boppard.

An der Koblenzer Straße.

Klassischer Schiffsbug.

Der letzte Rheindampfer in seiner letzten Saison.

Fahrgäste noch älter als die Contax.

Nur die Sonne war Zeuge.

….. ja, ich fotografiere viel zu wenig mit der Kamera! Gottseidank steht sie sich allerdings auch nicht so schnell kaputt wie meine Praktica FX2. Offenbar ist die Technik, die Zeiss in der Contax verbaut hat, doch schön dauerhaft!

….. to be continued 🙂



Miranda / Soligor 21/3.8 mm
März 26, 2010, 6:09 pm
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Hmm, nicht daß sich auf meinem Blog schon unendlich viele Einträge angesammelt hätten…. aber mir ist doch aufgefallen, daß die Photographica eindeutig etwas zu kurz kommen in den letzten Monaten und ich stattdessen ständig über neue Canon DSLR-Kameras schreibe. Das ist in etwa, wie wenn man ein Oldtimer-Blog aufmacht und dann dauernd nur über sein neuestes Alltagsauto schwärmt! Das geht so nicht!

Soligor 21/3.8 auf der 7D …ja, der Objektivdeckel paßt einwandfrei!

Ich gelobe somit Besserung. Und wo wir beim Alltag sind: Das weitwinkligste Objektiv, was seit Jahren in meinem gesamten Fundus verstaubt, ist also ein Soligor 21/3.8, das ich vor Jahren mal in etwas mitgenommenem Zustand bei ebay ersteigert habe. Mit Soligor verbindet man wohl normalerweise eher Billigobjektive und Zeitungsbeilagen, die Überwachungskameras anpreisen. Aber seit 1963 gehörte nicht nur Soligor, sondern auch der wohlklingende Kamerahersteller Miranda eben zu einer Firma namens Allied Impex Corporation. Die meisten Objektive wurden in den 60er Jahren wohl mit dem Aufdruck Miranda eben mit Anschluß für Miranda-Spiegelreflexkameras verkauft und mit dem Aufdruck Soligor für andere Anschlüsse – wie beispielsweise in meinem Fall M42 Schraubanschluß.

So kahl wie möglich. (Soligor 21/3.8 auf Blende 8, ISO 100, 5 Minuten.)

Ach ja, ich war ja beim Alltag, und nicht bei dem, was in der Vitrine herumsteht: Also, EOS 7D im Hause, keine Canon Optik mit 20 mm zur Hand. So ganz sicher, was ich da kaufen soll, bin ich mir eh nicht. Die heutigen Objektive rund um 20 mm Brennweite sind entweder teuer, oder groß, oder beides, und wenn sie nicht beides sind, so wie das Canon EF 20/2.8, dann sind sie optisch leider auch nicht so besonders gut. Also schiebe ich den Objektivkauf in diesem Bereich vor mir her… und her… und in der Zwischenzeit klingelt ein guter Freund an, ob ich ihm mal was für ebay knipsen könne, einen alten Schrank hätte er da in einem engen Flur.

Naja und schon findet sich das Soligor 21er eben im Alltagseinsatz wieder, es ist ein bißchen wie bei den Leuten, die im Sommer mit ihrem 64er Käfer auch täglich zur Arbeit fahren *g*

Tobi war zufrieden mit seinen Schrankbildern und ich überrascht, wie gut das geklappt hat. Natürlich alles am Stativ, mit Live View und so…. denn wie schon die Blaue Elise (der Ameisenbär bei Paulchen Panther…) einst formulierte: „Wozu haben wir denn die moderne Technik, wenn wir sie nicht für uns nutzen?“

Bevor aber nun alle Welt bei ebay anfängt, aus Frust über die überteuerten Zeiss Jena Flektogone jetzt die Preise für Soligor-Weitwinkel in die Höhe zu treiben: Seid gewarnt. Erstens müßt Ihr abblenden. Und zwar richtig abblenden, ohne Rücksicht auf die Beugungsbedingungen bei den heute üblichen hochauflösenden Digitalsensoren. Und sobald auch nur ein Fitzelchen Streulicht auf die Frontlinse trifft, gibt es Blendenflecke ohne Ende. Über das gesamte Bild verteilt. So macht man leicht mit einer nächtlichen, angestrahlten Brücke auf dem Foto direkt ein ganzes Feuerwerk auf den Himmel.

Alte Weitwinkelobjektive haben es schon irgendwie oft schwer, ihren eigenen Charme auszuspielen. Denn im Weitwinkelbereich zählen halt oft dann doch nur sehr technische Kriterien – nackte Zahlen wie Randschärfe, Verzeichnungsfreiheit, Flare-Resistenz… Aber was soll’s: Erstmal muß eine neue(re) Alternative her, die mich wirklich überzeugt, solange kann das 21er ja erstmal in der Tasche bleiben. Es braucht kaum Platz, und Brot frißt es sowieso keins…



Für auch mal bequem durchgucken dürfen – Teil 2
März 26, 2010, 10:25 am
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Es scheint, als habe Canon uns endlich erhört: Die EOS 7D bietet fast denselben guten Suchereinblick wie die EOS 1er Reihe. Auch die große Augenmuschel der 1er steckt an der 7D. Da fühlt man sich doch als Fotograf gleich viel besser aufgehoben. Der EOS 7D Sucher ist eine vollwertige Alternative zum hochauflösenden Monitor auf der Kamerarückseite – das kann man von vielen der anderen heutigen DSLR-Modelle leider nicht behaupten.

Old is beautiful: Das alte Canon EF 100/2.8 mm Makro – „alt“ ist relativ, die Optik wurde in dieser Form von 1991 bis 2000 produziert – besticht auch an der 7D. Es ist etwas kleiner als das weithin bekannte Nachfolgemodell mit USM und dafür etwas besser verarbeitet. Wo wir schon bei Geheimtips sind, kann ich auch gleich noch das EF 50/1.8 empfehlen, während das EF 50/1.4 bei Offenblende angesichts des mit Pixeln vollgepackten 7D Sensors doch in manchen Situationen schon sichtbar schwächelt.

Ein paar Bilder mit diesen beiden Objektiven gibts unten zu sehen. Alle hochkant… irgendwie scheint das mein bevorzugtes Bildformat zu sein in letzter Zeit! (Das Treppenhaus und die Laterne sind mit dem 100er abgelichtet worden, die anderen drei mit dem 50er. Und das 100er macht wirklich so gerade Linien, auch am Bildrand!)

Cologne Fractals.

Treppenhaus.

Shadow of Nature.

Laterne.

Architektur für Anti-Frohnaturen.