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Micro Nikkor 105 mm f/4 AI
April 29, 2011, 2:25 pm
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Da kauft man sich mal ein vergleichsweise lichtschwaches f/4 Makroobjektiv und denkt, och das ist doch sicher mal schön kompakt, und dann das *g* ….:

Grad richtig für einen großen Kamerabody....

Grad richtig für einen großen Kamerabody....

Das Objektiv geht ohne Zubehör bis 1:2, es gibt einen 52,5 mm langen Nikon PN-11 Zwischenring (mit Stativschelle…), womit es dann von 1:2 bis 1:1 geht. Den Zwischenring muß man aber auch erstmal zu einem günstigen Preis finden ….naja, das alles hat ja keine Eile!

Für das Micro Nikkor 55 mm gibt es außerdem die nur 27,5 mm langen Zwischenringe M2 (ohne AI-Kupplung) und PK-13. Diese kurzen Ringe lassen sich natürlich auch prima mit dem 105er kombinieren, das ergibt dann einen Arbeitsbereich von 1:4 bis zur Nahgrenze von 1:1,33 wie auf dem Bild hier:

Micro Nikkor 105/4 AI mit M2 Zwischenring

Micro Nikkor 105/4 AI mit M2 Zwischenring

Der Arbeitsabstand zum Filtergewinde ist recht hoch mit 18 cm (und bei 1:1 immer noch etwa 16 cm), weil das Ding keinerlei Brennweitenverkürzung hat. Dafür muß man eben mit den riesigen Auszügen klarkommen….

Rollei 35.

Rollei 35.


…. mit dem Nikkor 105/4 an der D2x fotografiert. Abbildungsmaßstab: 1:6. Blende: f/11. Wenn Ihr draufklickt, wird das Bild in Originalgröße geöffnet. (Alle Rechte vorbehalten….)

Die Bildqualität scheint unspektakulär gut, wie man das halt von Makroobjektiven gewohnt ist. Irgendwie gibt’s in diesem Bereich ja generell kaum einen Grund, groß rumzupixelpeepen. Das Baujahr liegt nach dieser Tabelle zwischen 1977-1981. Schick ist die ausziehbare Streulichtblende. Doof, daß solche guten Details sich heute so überhaupt nirgends mehr finden.