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„Building the perfect Sony NEX Kit for €2500“

Kleine Kamera, große Bildqualität. Das ist wohl die Gleichung, nach der sich jetzt Sony mit seinem neuesten Coup orientert, der Sony NEX-7. Nein, das ist kein weiteres Digital-Spielzeug, das nur mit einer endlosen Liste von Features für Gadget-Fans auf Kundenfang gehen soll, sondern verspricht ein richtig hochwertiges fotografisches Werkzeug zu werden. Ausgerechnet von Sony! O tempora, o mores! – Auf Kölsch: Da machste nix, da guckste nur!

Also, Freunde der „kleinen aber feinen“ Foto-Gerätschaften: Noch ein paar Wochen oder Monate warten und dann ab in die Läden! Die Einkaufliste ist überraschend kurz – und entspricht sicherlich nicht jedermanns Vorstellung von einem Kamerasystem. Aber für manche ist es vielleicht gerade das richtige!

NEX-7 mit Zeiss 24/1.8.

NEX-7 mit Zeiss 24/1.8.

Sony NEX-7 – €1199
Ein sehr hochauflösender Bildsensor im 24×16 mm Format; „Tri Navi“ Bedienung mit drei Einstellrädern, ohne in irgendwelche Menüs abtauchen zu müssen; der elektronische Sucher neuester Generation, der endlich ein halbwegs „pixelfreies“ Sucherbild verspricht sowie ein nach oben klappbarer „Lichtschacht“-Monitor – das alles auf 291 Gramm komprimiert: Die NEX-7 ist wohl hinsichtlich Konzept, Design und auch Leistungsfähigkeit einfach eine der „heißesten“ Kameras überhaupt, seit man das Zelluloid durch den Digitalsensor ersetzt hat!

Die NEX-7.

Die NEX-7.

Sony 24/1.8 „Zeiss“ – €999
Ein Objektiv mit dem schönen klassischen 35 mm-Bildwinkel, nur 225 Gramm schwer – und mit, wenn man den ersten Beispielbildern wie z.B. diesem (bei Blende 2.8 aufgenommen!) trauen mag, einfach betörender optischer Qualität. Äußerst cool ist weiterhin auch die Nahgrenze von 16 Zentimetern.

Sony NEX-7 und Zeiss 24/1.8.

Sony NEX-7 und Zeiss 24/1.8.

Sony 50/1.8 OSS – €349
Ein kurzes Portrait-Tele (75 mm Bildwinkel) mit genügend Lichtstärke und eingebautem Bildstabilisator, und auch hier gilt: Die ersten Bildergebnisse – so wie dieses – sind doch mehr als vielversprechend.

Sony NEX-7 mit 50/1.8.

Sony NEX-7 mit 50/1.8.

So there you have it! Eine Kamera, zwei (hoffentlich dann auch in der Serienproduktion!) Top-Objektive, die die klassischen Brennweiten 35 und 75 abdecken – alles zusammen laut UVP €2547. (Die Straßenpreise werden sich wohl auch kurz nach Markteinführung zumindest mal unter €2500 einpendeln, vielleicht gibt der Hersteller die NEX-7 und das 24/1.8 ja beispielsweise auch als „Kit“ mit einem gewissen Preisnachlass heraus.)

Viel Geld, gewiß. Aber auch viel, viel Bildqualität, wie es scheint, und zwar nicht nur für’s Web oder unbeschwerte Bildschirmpräsentationen, sondern auch für wirklich große Ausbelichtungen. Landschaft, Architektur, Reise, Reportage, alles das kommt einem da recht schnell in den Sinn.

Noch ein drittes Objektiv im Budget?

Sony 30/3.5 Macro – €249
Brennweite und Lichtstärke streiten sich um einen Preis der maximalen Langeweile. Die Nahgrenze von nur etwa zwei Zentimetern ab Frontlinse schreckt wohl insgesamt auch eher ab als daß sie begeistert. Aber: Es ist echt klein, denn der Objektivtubus fährt angeblich bis zur Nahgrenze von 1:1 nicht heraus! Viel wichtiger: Die Bildqualität ist wiederum sehr vielversprechend und der auf den ersten Blick eher langweilige Bildwinkel (45 mm KB) ist auf den zweiten Blick für manche gar nicht so schlecht – eine schön kurze Standardbrennweite! Also warum diesem leichten, kostengünstigen und dennoch qualitativ womöglich richtig ernstzunehmenden Ding nicht auch eine Chance geben?

Sony NEX 30/3.5 Macro.

Sony NEX 30/3.5 Macro.

Die oben ausgewählten Beispielbilder und noch viel mehr findet Ihr bei lenstip.com genau hier, allerdings sind da auch andere Kameras und Objektive dabei – also genau drauf achten!

Das Makro ist übrigens wohl schon ab „Mitte Oktober“ 2011 lieferbar – somit das erste dieser vier Geräte, das man wirklich kaufen kann.

Bildnachweis: Alle in diesem Beitrag gezeigten Bilder sind von Sony herausgegebenes Presse-Material.

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Kommentar von glaskugellutscher




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