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Landschaften mit dem 50er
Juli 23, 2011, 2:37 pm
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AF Nikkor 50/1.4

AF Nikkor 50/1.4

…. zwei aktuelle Schnappschüsse aus einem örtlichen Stadtgarten mit der Nikon D2x und dem AF Nikkor 50/1.4:

Orangerie.

Orangerie.

Wald.

Wald.

Gut, lichtstark, klein, leicht …. ein entspannter Mix für gutes Fotografieren. Ja, es ist bei Offenblende weich, überstrahlt und verträumt, und dann geht es – wie man an dem Bild oben mit dem Wald sieht – schon ab Blende 2 kristallklar und scharf weiter! Leute, wir brauchen mehr solche Objektive!



Micro Nikkor 105 mm f/4 AI
April 29, 2011, 2:25 pm
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Da kauft man sich mal ein vergleichsweise lichtschwaches f/4 Makroobjektiv und denkt, och das ist doch sicher mal schön kompakt, und dann das *g* ….:

Grad richtig für einen großen Kamerabody....

Grad richtig für einen großen Kamerabody....

Das Objektiv geht ohne Zubehör bis 1:2, es gibt einen 52,5 mm langen Nikon PN-11 Zwischenring (mit Stativschelle…), womit es dann von 1:2 bis 1:1 geht. Den Zwischenring muß man aber auch erstmal zu einem günstigen Preis finden ….naja, das alles hat ja keine Eile!

Für das Micro Nikkor 55 mm gibt es außerdem die nur 27,5 mm langen Zwischenringe M2 (ohne AI-Kupplung) und PK-13. Diese kurzen Ringe lassen sich natürlich auch prima mit dem 105er kombinieren, das ergibt dann einen Arbeitsbereich von 1:4 bis zur Nahgrenze von 1:1,33 wie auf dem Bild hier:

Micro Nikkor 105/4 AI mit M2 Zwischenring

Micro Nikkor 105/4 AI mit M2 Zwischenring

Der Arbeitsabstand zum Filtergewinde ist recht hoch mit 18 cm (und bei 1:1 immer noch etwa 16 cm), weil das Ding keinerlei Brennweitenverkürzung hat. Dafür muß man eben mit den riesigen Auszügen klarkommen….

Rollei 35.

Rollei 35.


…. mit dem Nikkor 105/4 an der D2x fotografiert. Abbildungsmaßstab: 1:6. Blende: f/11. Wenn Ihr draufklickt, wird das Bild in Originalgröße geöffnet. (Alle Rechte vorbehalten….)

Die Bildqualität scheint unspektakulär gut, wie man das halt von Makroobjektiven gewohnt ist. Irgendwie gibt’s in diesem Bereich ja generell kaum einen Grund, groß rumzupixelpeepen. Das Baujahr liegt nach dieser Tabelle zwischen 1977-1981. Schick ist die ausziehbare Streulichtblende. Doof, daß solche guten Details sich heute so überhaupt nirgends mehr finden.



Contarex auf Youtube
März 18, 2011, 11:35 pm
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…. Fokusring drehen geht butterweich mit einem Finger, wie das sich gehört *g*



The Power of Film: Kodak Ektar 100!
Februar 26, 2011, 9:15 pm
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Hier mal kurze kleine Kostproben von meinem ersten Ektar 100 in der Contarex. Ein Film, den ich noch nie probiert hatte bisher. „Renault“ mit dem 35/2 Distagon und die beiden anderen mit dem 50/2 Planar…. hundsmiserabel digitalisiert mit der Digicam über’m Leuchttisch – das schreit nach Fachlabor und Imacon-Scanner.

Ich bin spontan mehr als begeistert. Die Farben! Die Ausstrahlung! Die Blendensterne! Das ist nicht klinisch, nicht perfekt, aber es hat alles solche Tiefe! „Subtle like a poem!“ schrieb Erwin Puts hier….

Renault.

Renault.

Baumpuzzle.

Baumpuzzle.

"Subtle like a poem."

"Subtle like a poem."

…. macht einfach Bock auf mehr!



Leica M6: The Moment it Clicks!
Januar 31, 2011, 3:11 pm
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„The Moment it Clicks“ ist nicht nur äußerst empfehlenswerte Lektüre (… click here!) …. sondern auch die komprimierte, simple, naheliegende, vielleicht überraschende Antwort auf die Frage: Was zeichnet eine M-Leica aus…. dieses ewige Klischee einer Legende von einer Kamera?

Im Vergleich zu dem riesigen DSLR-Geraffel, das „man“ heutzutage ja ständig mit sich herumschleppt, um seine „gehobenen“ fotografischen Ansprüche befriedigen zu können, sind diese kleinen Leicas ein sehr konsequenter Gegenentwurf: Winzige, aber qualitativ einfach nur unendlich gute Objektive und das klar gestaltete, zeitlose Gehäuse, bei dem alles einfach da ist, wo es hingehört (wenn man mal davon absieht, daß auch die Zeitautomatic-Gehäuse immer noch keine vernünftige Bedienung für die Belichtungskorrektur haben).

Klick.

Klick.

Da spielt es erstmal wirklich fast keine Rolle, ob man die schon sehr leise und erschütterungsfreien digitalen M8 oder M9 hernimmt, oder die analogen Modelle der Baureihe. Oder doch? Nach einigen Erfahrungen mit der M8 habe ich jetzt derzeit auch eine M6 im Haus. Eine klassische M-Leica mit dem klassischen Tuchverschluß, manuell, mechanisch und batterielos bis auf die integrierte Belichtungsmessung. Und es ist einfach doch ein nochmal ganz anders Herz, das hier schlägt: Man merkt es sofort beim ersten Bild: Nach dem Filmeinlegen ist erstmal alles wie bei der M8, deren miserablen Bildschirm man ja mental sowieso beständig ignoriert. Na und dann kommt das erste Motiv und man drückt auf den Auslöser…..

Klick.

Ein so dermaßen schlichtes, simples und doch irgendwie selbstsicheres Geräusch! You’ve got it! Selten kann man ein Geräusch so einfach und perfekt in ein einziges Wort fassen: Es ist wirklich nur ein „Klick.“ mit einem Punkt (keinem Ausrufezeichen) dahinter. Ganz klassisch vorne großgeschrieben…. da ist keine weitergehende Lautmalerie notwendig!

Das macht einem erst so richtig bewußt, welcher geniale konstruktive Minimalismus den Leicas eigentlich immer zugrundegelegen hat (und welche Leistung der Hersteller erbracht hat, immerhin einiges von diesem Minimalismus in das Digitalzeitalter zu bringen). Ich habe für sowas ja ein Herz, und schon hat sich die M6 – ich war bisher zugegebenermaßen ansich gar kein besonderer Leica-Fan – einen festen Platz darin erobert!

Und ganz generell: Wegen so eines Klicks… ähm, wegen so eines „Klick.“ hier jetzt so ein Aufhebens zu machen, ist bestimmt furchtbar irrational und überhaupt: Völlig übertrieben! Es gibt sooo viel Wichtigeres auf der Welt, auch für Fotografen. Jaja.

Na und?



Die ersten Contarex-Bilder :)

Als erster Teaser für die Dinge, die da noch kommen mögen, anbei drei miserable Scans aus den ersten beiden Filmen mit der Contarex Super (die beiden Schwarzweißbilder mit dem Distagon 35/2 auf Pan F, das Farbbild mit dem Planar 50/2 auf Ektar 100):


Winter.


Tobi.


Vibes.

– – –


Fotografieren mit der Contarex. (Bild: Robert)



Autechre: Sound für eine Kamera
Januar 12, 2011, 3:42 pm
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Autechre – wie kommen wohl diese langjährigen Stars der elektronischen Musik auf einem Blog über alte Kameras?

Das geht ganz einfach: Es gibt einen Track von Autechre, der Zeiss Contarex heißt. *g* Anhören könnt Ihr Euch das hier bei youtube:

Zeiss Contarex ist Teil des Albums EP7, das im Jahre 1999 veröffentlicht worden ist. Ausführliche Infos über Autechre findet Ihr auf wikipedia.de sowie soundonsound.com. Zur Namensfindung der Tracks kann man dort lesen: „Oft sind die Namen der Titel die eigentlichen Arbeitstitel, die dann so stehengelassen wurden. Manche Titel sind auch Referenzen an Geräte, mit welchen sie die Songs erstellt haben; wie z. B. 6ie.cr, das vorher 606.ie hieß, eine Referenz an den Roland 606 Drumcomputer.“

Das Album EP7 und andere Veröffentlichungen von Autechre gibt’s hier bei warp.net.